Verband der Jagdaufseher Niedersachsen feiert 25-jähriges Jubiläum

Der Verband der Jagdaufseher Niedersachsen hat kürzlich (Sa., 16.04.11) im Kreis vieler Mitglieder und geladener Gäste sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Das Jagdschloss Springe war dafür der richtige traditionelle Rahmen, denn am dortigen Jägerlehrhof findet noch heute die Ausbildung zum Jagdaufseher statt. Der Verband wurde im April 1986 von 8 aktiven Jagdaufsehern in Celle gegründet.

Zum Sektempfang konnten etliche Vertreter aus der Politik und aus den befreundeten Jagdverbänden begrüßt werden, die in ihren Grußworten die Bedeutung der Jagdaufseher hervorhoben: u.a. war vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung der Ministerialdirigent Dr. Dietrich Meyer-Ravenstein vertreten, von der Landesjägerschaft Niedersachsen der Geschäftsführer Dirk Schulte-Frohlinde sowie von der CDU der Landtagsabgeordnete Wilhelm Heidemann. Schriftliche Grußworte erhielt der VJN von MdB Henning Otte sowie dem nichtanwesenden Jagdaufseherverband aus Baden-Württemberg und dem Vorsitzenden des Verbandes Wildhüter St. Hubertus. Viele Vertreter der befreundeten Jagdaufseherverbände der anderen Bundesländer hatten sich auf den teilweise langen Weg gemacht: Bayern, Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen überbrachten herzliche Wünsche und Geschenke. Hubert Witt, 1. Vorsitzender des Bundes Bayerischer Jagdaufseher BBJa, übergab Werner Bixler neben „flüssiger Nahrung“ zusätzlich eine runde Messingplakette, den Ehrenpreis des Vorstandes des BBJa „Im Dienste für Jagd-Wild-Natur“.

In seinen Grußworten ging der Erste Vorsitzenden des VJN, Werner Bixler, u.a. kritisch auf die Jagdrechtsnovellierungsversuche einzelner Bundesländer ein. Der Jagdschutz darf nicht unterwandert werden, unsere europäischen Nachbarländer Schweiz und Österreich haben die Bedeutung der Jagdaufseher für den Jagd- und Wildschutz besser erkannt als einige Bundesländer hierzulande.

Die Grußworte des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Gerd Lindemann überbrachte Dr. Dietrich Meyer-Ravenstein, der - selbst Jäger – auch besonders auf die Verantwortung der Jagdaufseher in Bezug auf Biotophege und Naturschutz einging. Jagdaufseher, die nicht „stillstehen“, sondern sich wie im VJN mit einem hervorragenden Seminarprogramm für alle Jäger positionieren und Weiterbildung vorantreiben, sind verlässliche Partner. So brachte es auch Dirk Schulte-Frohlinde von der Landesjägerschaft Niedersachsen auf den Punkt: den VJN werde es auch noch in 25 Jahren noch geben!

Nach der Feierstunde gab es ein mehrgängiges Mittagessen. Bei schönstem Sonnenwetter konnten die Jagdhornbläser aus Burgwedel-Thönse sowie die Lerchentaler Alphornbläser ihr Können im Schlosspark in Springe darbieten. Einige der Gründungsmitglieder konnten für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im VJN geehrt werden. Die durchgeführte Tombola – der Erlös kam der Seehundaufzuchtstation in Norden-Norddeich zugute - bot hochwertige Preise, u.a. gab es eine Jagdreise nach Masuren zu gewinnen. Der erlebnisreiche Tag ging nachmittags mit Hörnerklang und Kaffee und Kuchen zu Ende.

Bei allen Beteiligten bedanken wir uns herzlich für den Besuch, bei den Organisatoren für ihre aufreibende Arbeit vor und während der Veranstaltung, bei der Catering-Firma Wild-Café aus dem Wisentgehege in Springe für ihre freundliche Bedienung und den reibungslosen Ablauf sowie bei den Jagdhornbläsern für ihre musikalische Begleitung.

Sibylle Erbut, Geschäftsführer VJN


 

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