3. Arbeitstagung des VJN für Nachsuchengespanne
Auch die 3. Arbeitstagung des VJN für Nachsuchengespanne war ein voller Erfolg, so dass sicherlich auch im nächsten Jahr eine solche Veranstaltung stattfinden wird!
Am zweiten Arbeitstag erschien Dr. med. Vet. Gauglitz als Referent zum Thema „Erste Hilfe“ bei Hunden. Im Rahmen dieses Vortrages wurden von Herrn Gauglitz auch Hinweise auf das Erkennen von Hundekrankheiten gegeben. Dr. Gauglitz nannte die Kriterien, die einen gesunden von einem kranken Hund unterscheiden und wies zugleich auf die jeweiligen „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ hin. Hierzu erhielten die Teilnehmer eine Liste mit den Medikamenten bzw. Hilfsmitteln, die beim Zusammenstellen einer „NOTFALLAPOTHEKE“ gebraucht werden.
Der erste Übungstag klang aus mit einem gemütlichen Beisammensein am Grillplatz, wo es noch vieles über diesen spannenden und eindrucksvollen Tag zu diskutieren gab.
Die Fährtenarbeit wurde nach Beendigung der einzelnen “SUCHEN“ durch Wildmeister Borngräber besprochen. Alle Teilnehmer hatten vorher zur Aufgabe bekommen, die „Nachsuche“ sorgfältig zu beobachten und etwaige Probleme oder Auffälligkeiten zu notieren. Bemerkenswert war, dass im Rahmen dieser „Kritik“ große Übereinstimmung bei den Teilnehmern und Wildmeister Borngräber vorhanden waren. Da H.J. Borngräber Hinweise und Anleitungen zum Abstellen dieser „Mängel/Ausbildungsdefizite“ gab, war es für alle Teilnehmer eine überaus lehrreiche Veranstaltung. Außerdem muss hervorgehoben werden, dass Wildmeister Hans-Joachim Borngräber in seiner erfrischenden und doch verbindlichen, kompetenten Art alle Anwesenden begeistern und für die kommende Nachsuchenarbeit motivieren konnte. Der 1.Vorsitzende des VJN, Werner Bixler, dankte zum Abschluss dieses Ausbildungstages Hans-Joachim Borngräber für sein Kommen und großes Engagement; starker Applaus der Hundeführer unterstrich die Dankesworte.
Nach der Mittagspause wurde praktisch gearbeitet. Wildmeister Borngräber hatte zwischenzeitlich drei verschieden lange Fährten gelegt, die von drei Jagdhunden mit unterschiedlichem Ausbildungsstand gearbeitet werden mussten. Es war hoch interessant zu sehen, dass sogar bei einem jungen Hund (noch Welpe) schon die Veranlagung für diese Arbeit zu erkennen war. Man konnte deutlich die unterschiedlichen Ausbildungsstände der drei Hunde (DK, Beagle und HS), aber auch die der Führer bemerken.
Da für den ausgebildeten Schweißhund nur die Bodenverwundung wichtig ist, soll die Kunstfährte ausschließlich mit dem „ Fährtenschuh“ gelegt werden. Da die gesamte Thematik sehr umfangreich ist, wurde auf weitere Lehrgänge/Seminare u.a. beim Jägerlehrhof in Springe hingewiesen.
Angesprochen wurden auch die neuen Bestimmungen des Niedersächsischen Landesjagdgesetzes.
Der erste Tag war dem Thema „Arbeiten auf der Kunstfährte“ gewidmet. Als Ausbilder und Referent konnte VJN-Ehrenmitglied Wildmeister Hans-Joachim Borngräber, ehemaliger Leiter des Jägerlehrhofes in Springe, gewonnen werden. Zum Einstieg in die schwierige Materie referierte H.J. Borngräber über die Grundsätze, die bei der Ausbildung eines Schweißhundes auf eine Kunstfährte zu beachten sind.
