Nachsuchenprüfung des VJN am 25.04.2009 in St. Andreasberg/Oberharz
Erfolgreiche Nachsuchenprüfung Verband der Jagdaufseher Niedersachsen in St. Andreasberg Oberharz vom 25.04.2009
Schwer für den einen oder anderen Hund war die erste Nachsuchenprüfung auf Hochwild des VJN in St. Andreasberg. Bedingt durch sehr trockenes und windiges Wetter. Der Boden war sehr ausgetrocknet und auch viele Verleitfährten von Rot- und Schwarzwild waren vorhanden. Für mich als den neuen Referenten für das Jagdhundewesen im Verband, war der Prüfungsausgang sehr überraschend. Denn nicht die Spezialisten wie ein Hannoverscher Schweißhund, eine Brandelbracke oder ein Deutscher Langhaar beherrschten die Aufgaben, sondern der kleinste im Bunde „Canis“ Deutscher Jagdterrier von Susanne Opitz wurde Tagessieger.
An der diesjährigen Schweißpüfung nahmen 5 Hundegespanne teil.
Die Teilnehmer waren:
- Horst Danz mit dem Hannov. Schweißhund „Attila“
- Ralf Wiese mit einem Beagle „Balko“
- Ralf-Christian Kunhert mit einem Deutsch Langhaar „Birko“
- Susanne Opitz mit einem DJT „Canis“
- Christian Sussek mit seiner Brandel Bracke „Harras“
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Das legen der Fährten erfolgte nach der Methode des Jägerlehrhofes „Jagdschloss Springe“ gemäß den Anforderungen der Internationaler Schweißhundeprüfung. Die Kunstfährten wurden mit einem Fährtenschuh getreten (Schwarzwildschalen) sie führten über eine Strecke von ca. 1.000 Metern wobei maximal 1/8 Liter Schweiß verwendet wurden. Die Stehzeit der Fährten betrug rund 24 Stunden. Bewertungskriterium waren neben der benötigten Zeit das Verweisen und finden von 5 Fähnchen mit einem winzigen Stück von einer Sauschwarte Am Ende jeder Fährte fand jeder Hund als Erfolg seine eigene Sauschwarte. Die Fährten wurden vom erfahrenen Team Yvonne Ardler und Fritz Lackner sowie Bernd Theinhardt gelegt. Hierfür sei meinen beiden Helfern ganz Herzlich noch einmal Danke gesagt. Auch Dank an Wolfgang Wüstefeld sowie seinen Sohn und meinen Verbandskolegen und Mitjäger Kai Hildebrandt aus St. Andreasberg. Ganz herzlichen Dank natürlich meinen Jagdpächter Jan Burmeister Wiese welcher das Revier für diese Prüfung zur Verfügung gestellt hat.
Der Aufruf dieser Prüfung erfolgte mit einem gemütlichen Vorabend am Freitag, welcher ein voller Erfolg war. Alle Hundeführer und Helfer haben an diesem Abend in der Pension Hanneli einen Eindruck vom Harzer Brauchtum in Form von Musikalischer Begleitung und einen typischen Harzer Essen bekommen. Dieser Abend ging bis spät in die Nacht hinein.
Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich für die sehr gute Kameradschaft unter allen Teilnehmern bedanken.
Für das kommende Jahr plane ich wieder in St. Andreasberg eine Nachsucheprüfung und würde mich sehr freuen, wenn für diese Veranstaltung aus den Reihen der Jagdaufseher unseres Verbandes eine große Resonanz bestehen würde. Es liegen erfreulicher Weise schon zwei Anfragen für das nächstes Jahr vor.
Ich wünsche allen VJN Mitgliedern ein erfolgreiches Jagdjahr Und Waidmannsheil
Bernd Theinhardt
(Referent für das Jagdhundewesen VJN)


