Ein starker Auftritt der Schweißhunde

28 Jagdhunderassen stellten sich am 19.06.2010 im Kurpark von St. Andreasberg /Oberharz vor.

Die Jagdhundeschau des Verbandes der Jagdaufseher Niedersachsen (VJN) war mehr als eine gelungene Veranstaltung. Mehr als 50 Tiere wurden bei dieser Präsentation vorgestellt. “Jagd ohne Hund ist Schund” lautete das Motto der Veranstaltung. Sie war eingebunden in die Weiterbildungsveranstaltung der Wildhüter St. Hubertus. Die Vorstellung der einzelnen Hunderassen übernahm Frau Michaela Ihme aus Seesen. Sie stellte die einzelnen Jagdhunderassen mit ihren Wesensarten und Verwendungsmöglichkeiten vor.

Die Hunderassen waren in sechs Gruppen eingeteilt. die Vorstehhunde, die Schweißhunde, die Bracken, die Apportierhunde, die Erdhunde und sonstige Rassen.
Eine der größten Gruppe stellten die Schweißhunde, die Hannoverschen und die Bayrischen Gebirgsschweißhunde dar. Deren Vorstellung übernahm der Nationalpark-Revierleiter Karsten Dicke von der Nationalpark-Revierförsterei Oderhaus, selbst ein ausgebildeter Schweißhundeführer.

 

Die nächst größere Gruppe stellten die Bracken, zu denen auch die Beagle gehören. So etwas wie Exoten unter den Jagdhunden waren zwei Russisch-Europäische Laika, sowie ein Rhodesian Ridgeback und ein Magyar Vizla Kurzhaar aus Ungarn. Alle Hundeführer und ihre Vierbeiner erhielten nach der Vorstellung den verdienten Applaus des stattlichen Publikums. Für weitere Informationen rund um die Jagd und die heimische Tierwelt sorgte das Infomobil der Landesjägerschaft Goslar.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Bläsergruppe Burgwedel Thönse und die Alphornbläsergruppe Lerchenthaler unter der Leitung von Martin Bruns hervorragend begleitet.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Hundeführern, meinen Helfern und den Mitgliedern vom Verband der Wildhüter St. Hubertus bedanken

Bernd Theinhardt, Referent für das Jagdhundewesen im VJN.