Schießwesen/Waffenrecht
An dieser Stelle berichtet unser Referent für das Schießwesen im VJN, Herr Dieter Erbut, über aktuelle Geschehen zum Thema. Sollten Sie zu den einzelnen Beiträgen bzw. zum Thema Fragen haben, können Sie sich gerne per Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. an Herrn Erbut wenden.
Aktuelle Schießtermine
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„Idealismus gepaart mit Dummheit erzeugt Fanatismus“
Von Dieter Erbut
Man ist fast immer perplex und völlig fassungslos, wenn einem unsachliche Argumente von einem Nichtjäger an den Kopf geworfen werden, z.B. „Mörder“, „Rehkiller“, „Totschläger“ und schlimmeres. Da man dann meistens völlig geschockt ist, dass jemand so unsachlich reden kann, wäre es nach meinem Dafürhalten wichtig, sich mit solchen Momenten schon vorher auseinanderzusetzen, seine Munition schon mal zurechtzulegen – d.h. im Gehirn, was man diesem Menschen antworten soll. Man muss sich damit beschäftigen, wie man eigentlich auf so einen verbalen Angriff reagieren soll. Denn meistens sind es ja die Jagdaufseher oder Revierinhaber, die es trifft, weil eben diese ausführend im Revier tätig sind. Aber man wird auch manchmal plötzlich in Gesellschaft so angesprochen, das sind oftmals durchaus „intelligente“ Menschen (da kommt dann auch oft hinterher: naja, ich habe ja nichts gegen die Jagd, aber….), aber die Emotionen kommen immer sofort hoch.
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Guten Morgen, Ihre Waffenbehörde ………………
Von Horst Zahn, 2. Vors. VJN
Wir Jäger stehen selbstverständlich nicht unter Generalverdacht! Allerdings, die Durchführung von verdachtsunabhängigen Kontrollen der Waffenbehörde bei Waffenbesitzern wurde gesetzlich ermöglicht. Wie verhalte ich mich, was darf die Behörde, was kann ich verweigern, worauf sollte ich achten!?
Die Kuh ist vom Eis –
sie wird aber von der anderen Seite sofort wieder darauf getrieben!
Nun hat die DEVA endlich ihren Prüfbericht abgeliefert, wir sprachen darüber mit Herrn Roggenberger. Schon stürzen sich alle Verbände, sowohl von der Bleifrei- als auch von der Bleilobby, Seeadlerschützer, NaBu u.a. darauf: keiner will nachgeben und alle schlachten das Gutachten für sich aus. Dabei ist im Grunde alles beim Alten und es gilt nach wie vor: für den Schuss ist immer der Schütze selbst verantwortlich!
Da alle Fachzeitungen ausführlich berichtet haben, möchte ich nur das Wichtigste für uns herausziehen: der Unterschied zwischen bleihaltigen und bleifreien Geschossen ist immer die Masse (Geschossgewicht), d.h. bleifreie sind immer leichter. Und was sagt uns das? Gestrecktere Flugbahn und weite Gefährdung im Hinterland!
Seminar „Kundiger Schwarzwildjäger“ des VJN/BDJV
Von Sibylle Erbut
Für die Ausbildung zum Revierhegemeister, die der Bund Deutscher Jagdaufseherverbände BDJV ins Leben gerufen hat, hat das erste Seminar der Modulreihe für die Ausbildung stattgefunden: Im Seminar „Kundiger Schwarzwildjäger“ ließen sich ca. 130 Jägerinnen und Jäger in Theorie und Praxis aus-/fortbilden – ein Beweis dafür, dass Jäger mitnichten fortbildungsfaul sind! Die Ausbildung fand an drei Tagen mit jeweils ca. 45 Personen auf dem Schießstand Celler-Land in Scheuen statt und wurde vom Verband der Jagdaufseher Niedersachsen VJN konzipiert. Der Referent für das Schießwesen im VJN, Dieter Erbut, hat als Seminarleiter zusammen mit Horst Zahn, stellv. Bildungsreferent im VJN, und vielen weiteren Helfern auf dem Schießstand ein umfassendes Trainingsprogramm ausgearbeitet:
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Falsche Freunde
Von Dieter Erbut, Ref. für Schiesswesen im VJN
Die Freunde der Bevölkerung, die in der Politik und im Geschäftswesen zuhause sind, sind oftmals „falsche Freunde“ für Jäger und Schützen. Die Politik tut das angeblich Beste für das Volk und uns Jägern und Schützen gaukelt man vor, das vermeintlich Beste für uns zu tun. „Die Sicherheit muss gewährleistet sein“ – dabei ist diese in Bezug auf Waffen schon seit Jahrzehnten hergestellt: durch Registrierung der legalen Waffen, durch Aufbewahrungsvorschriften für legale Waffen, durch Begrenzung der Anzahl von legalen Waffen (z.B. bei Kurzwaffen), durch Zuverlässigkeitsüberprüfung der Jäger und Schützen, durch Entzug der waffenrechtlichen Erlaubnis bei Verstößen (z.B. auch bei Verkehrsverstößen). Der Staat weiß genau, dass er dies mit uns leicht machen kann, weil wir gesetzestreu und in Traditionen verwurzelte Menschen sind (Jagd- und Schützenwesen sind uralt und werden seit Jahrhunderten gepflegt!)
„Organisation und Durchführung von Drückjagden“
Unter o.g. Titel fand auch in diesem Jahr wieder unser Seminar vor Saisonbeginn der Drück- und Bewegungsjagden statt. Gerade bei den Maisjagden gibt es immer wieder beunruhigende Meldungen über Jagdunfälle, manchmal muss sogar über Todesfälle berichtet werden. In letzter Zeit ist auch die Verwendung der bleifreien Munition mit ihrem unwägbaren Abprallverhalten und damit verbundenen Unfällen in die Schlagzeilen gekommen. Viele Jagdteilnehmer verkünden laut, niemals mehr an einer Maisjagd teilnehmen zu wollen – aber so muss es nicht sein!
Seminar des VJN:
„Keilerschießen und Schießen auf der Drückjagd“
Von Sibylle Erbut
Vor Beginn der Drückjagden im Herbst wurde vom VJN ein Seminar durchgeführt, in dem es in der Theorie um das „Schießen und Verhalten auf Drückjagden“ und in der Praxis um das „Schießen auf den laufenden Keiler“ auf dem Schießstand ging.
Der sehr gut besuchte Übungstag wurde von Dieter Erbut, Referent für Schiesswesen im Verband der Jagdaufseher Niedersachsen e.V. (VJN) geleitet. Er erläuterte in der Theorie kurz, worauf es auf der Drückjagd beim Schießen auf Wild in Bewegung ankommt: nämlich hauptsächlich auf das richtige Einschätzen der Entfernung! Zusätzlich gab es Tipps zur Haltung beim Schießen, zum Verhalten auf dem Drückjagdstand und zur geeigneten Waffe.
Bemerkungen zum Einschießen
Jede Jagdausübung oder Schießen auf dem Schießstand hat gar keinen Zweck, wenn die Waffe nicht perfekt eingeschossen wird, sondern nach der Jagdpause einfach ohne weitere Kontrolle aus dem Schrank genommen wird.
Obwohl seit April alle Jagdzeitungen über das Einschießen berichtet haben, möchte ich an dieser Stelle noch einmal meine wichtigsten Tipps geben
Seminar: Abfangen mit der blanken Waffe und Fangschuss
Anfang März hat der Verband der Jagdaufseher Niedersachsen auf dem Schießstand in Waakhausen das o.g. Seminar durchgeführt.
Ziel des Seminars war, den Teilnehmern zu vermitteln, wie Messer und Schusswaffen zum Abfangen von Wild einzusetzen sind, sei es bei einem Verkehrsunfall, bei der Drückjagd mit Hunden oder bei der Nachsuche. Die hohe Teilnehmerzahl hat gezeigt, wie groß der Bedarf an solchen praxisorientierten Themen ist.
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Waffenrecht: Es drohen weitere Verschärfungen!
Gedanken zur Bundestagswahl:
Obwohl das Waffengesetz im Juni erneut verschärft wurde, darf man nun nicht glauben, dass es damit getan ist. Herr Schäuble hat deutlich gesagt: „Das war noch nicht alles!“ – was aus seinem Mund aufgrund seiner Vorgeschichte verständlich ist, denn Schäuble sitzt aufgrund einer Schussverletzung im Rollstuhl. Im Klartext heißt das: nach der Wahl geht es weiter! Daher ist es nun kurz vor der Wahl besonders wichtig, sich die Positionen der einzelnen Parteien vor Augen zu führen, um zu entscheiden, wo das Kreuz gemacht werden sollte.
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